Vernetztes Handeln

Der "Vernetzte Ansatz" (engl. Comprehensive Approach) bietet ein Leitbild für das internationale Krisen- und Konfliktmanagement. Der Ansatz bezweckt,

  • Ressourcen der Diplomatie, der Entwicklungszusammenarbeit, der zivilen Friedenskräfte sowie der militärischen und polizeilichen Sicherheitskräfte,
  • auf nationaler, internationaler und auf lokaler Ebene
  • ressort- und institutionenübergreifend abzustimmen und – durch Bündelung oder Arbeitsteilung – optimiert einzusetzen
  • mit dem Ziel, internationale (Gewalt-)Konflikte wirksam zu bearbeiten und damit global, in Europa und in Deutschland zu Frieden und Sicherheit beizutragen.

Arbeitsgruppe Vernetztes Handeln

Die ressortübergreifende Arbeitsgruppe "Vernetztes Handeln" im ZIF leistet analytische und konzeptionelle Beiträge, wie der vernetzte Ansatz im friedens- und sicherheitspolitischen Bereich weiterentwickelt werden kann – insbesondere in Hinblick auf internationale Friedenseinsätze. Damit wird die Arbeit aus der letzten Legislaturperiode fortgesetzt. Diese führte zur Erkenntnis, dass eine Engführung des vernetzten Ansatzes auf Sicherheit alleine nicht zielführend ist. Sicherheit ist ein notwendiges, aber keine hinreichendes Ziel des internationalen Konfliktmanagements.

Trainingspartnerplattform und gemeinsame Trainingsaktivitäten

Die Komplexität vieler Friedenseinsätze von UN, EU und OSZE erfordert eine Zusammenarbeit von zivilen, polizeilichen und militärischen Missionskomponenten. Deshalb sind gemeinsame Trainings, der Austausch von Erfahrungen und das gemeinsam Nutzen von Ressourcen erwünscht und erforderlich. Vor diesem Hintergrund wurde im November 2008 die Trainingspartnerplattform gegründet.

Ihre Ansprechpartner/innen

Dr. Andreas Wittkowsky

Projektleiter Frieden und Sicherheit, Analyse

a.wittkowsky(at)zif-berlin.org

 

Tobias Pietz

Stv. Leiter Analyse

t.pietz(at)zif-berlin.org

 

Louise Biermanski

Team Training, Operations

l.biermanski(at)zif-berlin.org